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Riegler Josef / Popp Hans W. / Kroll-Schlüter Hermann
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Aufstand oder Aufbruch?
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Wohin gehen Europas Bauern?
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Die europäische Landwirtschaft befindet sich in einer schweren Krise. Durch
die GATT-Runde von 1993 den Spielregeln des freien Welthandels unterworfen,
in dem naturzerstörende und naturnahe Produktionsweise miteinander preislich
konkurrieren müssen, sinken die Erzeugerpreise rapide ab und gestatten so nur
Großbetrieben in Gunstlagen eine kostendeckende Produktion. Das bisherige
System der Direkt- und Ausgleichszahlungen der EU kann in dieser Situation
das drohende Ende der bäuerlichen Landbewirtschaftung allenfalls ein wenig
aufschieben.
Diese bäuerliche Landbewirtschaftung aber erfüllt über die bloße
Bereitstellung von Lebensmitteln hinaus eine ganze Anzahl unhonorierter
Aufgaben für die Gesellschaft. So erhält sie die Kulturlandschaft, die dem
Städter wie dem Touristen als Erholungsraum zur Verfügung steht, belebt
ökonomisch und kulturell die ländlichen Regionen und produziert mit
ausgeglichener und positiver Ökobilanz, ohne - wie in intensiv
bewirtschafteten Monokulturen - die Umwelt zu belasten.
Ein Ende der bäuerlichen Landbewirtschaftung würde das Gesicht Europas
verändern und die Umweltbilanz dramatisch verschlechtern.
Den Autoren geht es um eine auf Nachhaltigkeit, auf den schonenden Umgang mit
Boden, Wasser, Pflanze ausgerichtete Landwirtschaft, die zudem allein in der
Lage ist, auch dann die Ernährung der Bevölkerung zu sichern, wenn durch
politische, wirtschaftliche oder Energiekrisen ein weltweiter Handel mit
Agrarprodukten nicht mehr möglich ist.
Das Buch will dem Bauern wieder Mut und Zukunftshoffnung geben, der
nichtbäuerlichen Bevölkerung einen Anstoß zum Nachdenken und der Politik
Impulse für ihr Handeln.
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Artikeldetails:
 | 3. Auflage |  | kartoniert |  | 232 Seiten |
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 ISBN: 3702007644 |
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| Stocker Verlag, 1998 | |
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© Verlag Österreich GmbH als Inhaberin der Buchhandlung JURBOOKS, 2009
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