Günter Pichl ist Beispiel dafür, wie viele, die zuerst leitende Funktionen in
kirchlichen Bewegungen einnahmen, parallel dazu oder überhaupt ganz in die
Politik eingestiegen sind. Nicht, um gleichsam das Feld zu wechseln, sondern
um sich dort zu engagieren, wo christliches Gedankengut unersetzlich ist.
Lange Zeit war er Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in
Wien, später Mitglied des Bundesvorstandes der FCG und schließlich
Betriebsratvorsitzender in einem renommierten, vom christlichen Geist
geprägten Bankhaus.